Alle lieben Schokolade!

„Wenn es im Himmel keine Schokolade gibt, will ich da nicht hin!“ Das können wir verstehen! Das braune Gold schmeckt verführerisch gut. Aber was steckt drin und was macht eine gute Schokolade aus?

Schokolade ist eine raffinierte Mischung aus Kakaomasse, Zucker, Milchpulver, Kakaobutter etc. Unterschieden wird zwischen Vollmilch-, Zartbitter- und weißer Schokolade.

 

Der Kakao – das schwarze Gold der Tropen

Eine der wichtigsten Zutaten für Schokolade ist Kakao. Die Früchte des Kakaobaums enthalten ca. 20 bis 60 Samen, die Kakaobohnen. Aus diesen Bohnen werden die Kakaomasse und die Kakaobutter gewonnen. Beides wird für die Schokolade benötigt. Kakaobohnen gibt es in unterschiedlicher Qualität. Teure Bohnen ergeben eine milde und wohlschmeckende Schokolade. Billige Bohnen schmecken bitter und säuerlich.

 

Schokoladensorten & ihr Kakaogehalt

Vollmilchschokolade hat einen besonders hohen Milchanteil. Das macht sie weicher und zarter als Zartbitterschokolade. Ihr Kakaogehalt liegt bei ca. 25 Prozent.

Zartbitterschokolade hat dagegen einen hohen Kakaoanteil – von ungefähr 55 bis 70 Prozent oder mehr. Sie ist fester als Vollmilchschokolade.

Weiße Schokolade ist eigentlich keine richtige Schokolade, da sie keinen Kakao enthält, sondern nur Kakaobutter. Der reine Kakaobutteranteil muss mindestens 20 Prozent betragen.

Und was ist Kuvertüre?
Kuvertüre ist hochwertige Schokolade, die als Fett nur Kakaobutter enthalten darf. Der hohe Kakaobutteranteil sorgt dafür, dass Kuvertüre flüssiger wird als Schokolade und sich besser auf Konfekt etc. auftragen lässt. Die meist verwendete, bittere Kuvertüre, enthält in der Regel 60 Prozent Kakao, 40 Prozent Zucker und 38 Prozent Fett.

 

Schokoladengenuss in flüssiger Form


Das Schokoladenfondue
Flüssige Schokolade hat etwas paradiesisches! Beim Schokoladenfondue taucht man mundgerechte Obststücke, z. B. Banane, Apfel, Ananas oder Erdbeere, mit einer Gabel in geschmolzene Schokolade. Für eine Fondue eigenen sich alle Schokoladensorten. Hochwertig sollte sie auf jeden Fall sein. Je nach Sorte dauert das Schmelzen länger oder kürzer. Zartbitterschokolade braucht länger, Vollmilch- und Weiße Schokolade schmelzen schneller. Auch Kuvertüre ergibt ein gutes Schokoladenfondue. Außerdem gibt es spezielle Fondueschokolade mit guten Schmelzeigenschaften.

Der Schokoladenbrunnen
Der Schokoladenbrunnen ist der Hingucker für ein Buffet. Die flüssige, warme Schokolade läuft – wie bei einem Springbrunnen – über verschiedene Etagen immer wieder von oben nach unten. Früchte, Pralinen etc. werden in den Schokofluss gehalten und so mit feiner Schokolade überzogen. Für den Schokoladenbrunnen eignet sich Kuvertüre am besten. Aufgrund ihres hohen Fettanteils fließt sie gleichmäßiger als Schokolade.

Schokolade schmelzen
Ob fürs Fondue, den Schokoladenbrunnen, zum Backen und Verzieren: Schokolade wird im Wasserbad geschmolzen und darf mit der Wärmequelle oder mit Feuchtigkeit nicht direkt in Kontakt kommen.

Edel wie die Schweizer
Eine ziemlich originelle und edle Art, Schokolade zu kredenzen, ist das Choco-Roulette, auch Choc o’Rolles genannt. Die Schokolade, meistens sind helle und dunkle Schokolade kombiniert, gibt es in einem kleinen runden Block. Mit einem Girolle wird die Schokolade in hauchdünne Rosetten geschnitten. Schaut mal rein bei: www.schweiz-shop.com

Zum Schluss noch was fürs Auge ...
Den wunderbaren Spruch „Wenn es im Himmel keine Schokolade gibt, will ich da nicht hin“ gibt es als Wandtattoo, zum Beispiel bei www.wandtattoos.de. Der richtige Geschenktipp für Schokoholics!

 

Unsere Rezepte zum Ausprobieren:

Ruck-zuck-Rezept für Kinder: Schoko-Crossies

Zutaten:

200 g Kuvertüre (Vollmilch)
60 g Cornflakes
60 g Mandelstifte

  • Die Cornflakes nach Bedarf leicht zerkleinern. Zusammen mit den Mandeln in eine Schüssel geben und mischen.
  • Kuvertüre im Wasserbad schmelzen und vollständig über die Cornflakes-Mandel-Mischung geben.
  • Alles solange verrühren, bis die gesamte Mischung mit einem Schokoladenfilm überzogen ist.
  • Mit zwei Teelöffeln kleine Häufchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech portionieren.
  • Die Crossies solange abkühlen lassen, bis sie fest sind. Das dauert ca. drei Stunden.

 

Feines für Silvester: Schokoladen-Parfait mit Zimtpflaumen

Lässt sich gut vorbereiten!

Zutaten für 8 Portionen:
Parfait
4 Eigelb
150 g brauner Zucker
150 ml Milch
200 g Zartbitterkuvertüre
350 g Schlagsahne
Zimtpflaumen
500 g Pflaumen
500 ml Wasser
250 g Zucker
1 Zimtstange
 

Parfait

  • Eigelb mit Zucker cremig rühren. Die Milch aufkochen. Portionsweise zu der Eigelbmasse geben, dabei ständig rühren.
  • Die Creme in einen Topf umfüllen und unter ständigem Rühren erhitzen, bis sie dickflüssig wird. Darauf achten, dass die Creme nicht kocht.
  • Die Creme noch heiß durch ein feines Sieb passieren und unter Rühren erkalten lassen.
  • Die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen, unter die Creme rühren und erkalten lassen.
  • Sahne steif schlagen und unterheben.
  • Die Masse in eine kalt ausgespülte Kastenform füllen, über Nacht gefrieren lassen.
     

Zimt-Pflaumen

  • Pflaumen halbieren und entsteinen.
  • Wasser mit Zucker und Zimtstange aufkochen.
  • Pflaumen zugeben und darin 10 Minuten dünsten, in der Flüssigkeit erkalten lassen.
  • Die Pflaumen aus dem Sud nehmen, beiseite stellen und den Sud auf die Hälfte einkochen lassen.
     

Servieren

  • Die Kastenform kurz in heißes Wasser tauchen, das Parfait auf eine vorgekühlte Platte stürzen, in circa 2 cm dicke Scheiben schneiden.
  • Parfaitscheibe mit Zimtpflaumen und etwas Sud auf einem Teller anrichten.

 

KRÜGER Schoko-Tipp:
Für Große und Kleine: Taucht ein in die Welt der Schokolade und besucht das Schokoladenmuseum in Köln: www.schokoladenmuseum.de
Vom Tropenhaus mit Kakaobaum über die Schokoladenproduktion bis hin zum Schokoladenbrunnen dreht sich hier alles um die Kakaobohne.
Bildnachweis: Nikolay Trubnikov@iStock/thinkstockphotos.de; Svetl@iStock/thinkstockphotos.de

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